
Stell dir vor, du wachst auf, ziehst die Vorhänge zurück und statt auf den grauen Asphalt der Nachbarstraße blickst du auf die leuchtende, blau-weiße Krümmung der Erde, die vor dem tiefschwarzen Samt des Universums schwebt. Was wie der Anfang eines Science-Fiction-Romans klingt, wird gerade Realität. Der Weltraum-Tourismus hat das Stadium der Träumerei verlassen. Aber wie nah sind wir wirklich am „Check-in“ im All?
Noch vor zwanzig Jahren war der Weltraum exklusiv für staatlich ausgebildete Astronauten reserviert. Heute bestimmen Namen wie Elon Musk (SpaceX), Jeff Bezos (Blue Origin) und Richard Branson (Virgin Galactic) die Schlagzeilen.
Ein Hotel braucht Zimmer, eine Bar und im Weltraum besonders wichtig, eine funktionierende Toilette. Aktuell gibt es zwei vielversprechende Projekte:
Geplant als „Gewerbepark“ im All. Es soll ein Mix aus Forschungslabor und Luxushotel werden. Hier könnten Touristen in Modulen leben, die deutlich komfortabler sind als die eher zweckmäßige ISS.
Das wohl ambitionierteste Projekt: Ein rotierendes Riesenrad im All. Durch die Rotation soll künstliche Schwerkraft erzeugt werden. Das bedeutet: Man könnte normal essen, schlafen und für viele das Wichtigste, eine Dusche benutzen, ohne dass das Wasser in Kügelchen davonfliegt.
Die gute Nachricht: Du musst kein Jetpilot sein. Die schlechte: Ein bisschen Training ist nötig.
Das Leben im All ist tückisch. In deinem Blogbeitrag könnten wir diese kuriosen Fakten einbauen:
Hier wird es für deine Leser spannend zum Diskutieren:
Aktuell liegen die Preise für einen suborbitalen Flug bei etwa 450.000 Euro. Ein mehrtägiger Aufenthalt auf der ISS kostet locker 50 Millionen Euro. Experten rechnen jedoch damit, dass die Preise durch wiederverwendbare Raketen in den nächsten 20 Jahren auf das Niveau eines First-Class-Langstreckenfluges sinken könnten.
Wir stehen am „Kitty Hawk Moment“ der Raumfahrt, vergleichbar mit den ersten holprigen Flugversuchen der Gebrüder Wright. Die Hotels sind in der Planung, die Raketen landen bereits autonom auf Schiffen im Ozean. Es ist nicht mehr die Frage, ob wir im Weltraum Urlaub machen, sondern nur noch, wie lange wir darauf sparen müssen.
Was meint ihr? Würdet ihr in eine Rakete steigen, wenn ihr das Geld hättet, oder ist euch die Erde sicher genug? Schreibt es in die Kommentare!